Zahnräder

Zahnräder reparieren oder Neuanfertigung

Aufgaben von Zahnrädern – Zahnräder übertragen Drehbewegungen formschlüssig von einer Welle auf eine andere. Dabei greifen die Zähne des Antriebs und des Abtriebsrades ineinander. Durch die Anzahl der Zähne am Antriebsrad bzw. des Abtriebsrades ergeben sich das geforderte Übersetzungsverhältnis sowie das daraus resultierende Drehmoment als auch die gewünschte Drehzahl an der Abtriebswelle. 

Verzahnungsarten  – Beim Ineinandergreifen zweier Zahnräder sollten sich die Zahnflanken aufeinander abwälzen und dabei möglichst wenig gleiten damit Verschleiß, Erwärmung und Geräuschentwicklung gering bleiben. Die Zahnflanken müssen so geformt sein, dass bei jeder Zahnstellung das Übersetzungsverhältnis und damit die Umfangsgeschwindigkeit auf den Teilkreisen beider Räder im Verlauf einer Umdrehung gleich bleiben.

Außerdem soll sich die Verzahnung durch möglichst einfache Werkzeuge kostengünstig herstellen lassen. Diese Bedingungen lassen sich erfüllen, wenn der Krümmungsverlauf der Zahnflanken einer Zykloide (Rollkurve) oder einer Evolvente (Wege eines Punktes beim Abwickeln) entspricht.

Uns ist nichts zu groß und nichts zu klein und wir fertigen auch Zahräder für Oldtimmer an.

 

Kerbverzahnung – Zahnwellenverbindung

Kerbverzahnung – Zahnwellenverbindung

Im Gegensatz zu den Keilwellen sind die Mitnehmer bei Zahnwellen entweder als dreieckige Zähne oder als Zahnprofile mit Evolentenflanken, Evolentenzahnprofile, Flanken oder außen zentriert abgebildet. Zahnwellenprofile können aufgrund der vielen Zähne große und (stoßhafte) abrupte Drehmomente übertragen. Kerbzahnprofile werden vorwiegend im Kraftfahrzeugbau – Achsschenkel eingesetzt.

Keilwellenverbindung

Keilwellenverbindung

Keilwellenprofile werden als drehstarre Verbindung von Welle und Nabe (z.B. Antriebswellen von Kraftfahrzeugen) und als längsbewegliche Verbindungen (z.B. Verschieberädergetriebe von Werkzeugmaschinen) überall dort eingesetzt, wo wechselnde und hohe Drehmomente übertragen werden müssen.

Schraubenräder

Schraubenräder

Schraubenräder sind Schrägstirnräder, die sich auf kreuzenden Wellen sitzen. Normalerweise beträgt der Achswinkel 90°. Beim Abwälzen berühren sich die Schraubenräder jeweils nur an einem Punkt. Schraubenräder können deshalb nur kleine Kräfte übertragen und werden vor allem für Steuerungszwecke verwendet.

Anwendung: Tachoantriebe, Steuerungszeiten 
Vorteil: Schrägstirnräder spiralverzahnt (Fotos)  Die Zähne sind auf dem Radzylinder schraubenförmig gewunden. Dadurch sind bei Schrägverzahnungen immer mehrere Zähne gleichzeitig im Eingriff. Da die Zähne nicht gleichzeitig auf der ganzen Zahnbreite eingreifen, laufen schräg verzahnte Stirnräder ruhiger als geradverzahnte. Bei der Paarung von Rädern zu einem Stirnradgetriebe müssen die Zähne des einen Rades rechssteigend, die des Gegenrades linkssteigend bei gleichem Schrägungswinkel ausgeführt sein. Außerdem können sie größere Drehmomente übertragen.

Schneckengetriebe

Schneckengetriebe

Schneckengetriebe sind Zahnradgetriebe mit im Allgemeinen rechtwinkelig gekreuzten Achsen von 90°. Schneckengetriebe bestehen aus einer treibenden Schneckenwelle und dem dazu gehörigen Schneckenrad. Die Schneckenwelle kann ein oder mehrgängig ausgeführt werden. Man unterscheidet zwischen rechts- und linkssteigende Schnecken, wobei rechtssteigende bevorzugt werden.

Anwendung: Seilwinden für große Übersetzungen bei höchsten Leistungen, Seilwinden, Aufzüge.

Wellen-Naben-Verbindung

Wellen-Naben-Verbindung

Die zahlreichen Verbindungen von Wellen, Achsen und Zapfen mit Naben von Laufrädern, Zahnrädern und ähnlichen Bauteilen lassen sich je nach Art der Kraftübertragung unterteilen in: Formschlüssige Verbindungen, Keilwellenprofile, Kerbverzahnungen, Polygonprofile, Passfedern, Gleitfedern, …

Reibschlüssige Verbindungen: diese erfolgen durch Aufklemmen bzw. Aufpressen 
Stoffschlüssige Verbindungen: diese erfolgen z.B. durch Kleben, Löten, Schweißen